"Von Drachen, Schlangen und verborgenen Schätzen" - Ein vergnügliches literarisches Konzert für Jung und Alt -

Programmänderung: statt "Allerlei Fabeltiere zur Obernhofer Vollmondnacht"
- Drachen und Schlangen in der mittelalterlichen Buchmalerei -
Nachdem Oliver Teufer nun auch noch erkrankt ist, hier unsere Alternative: Zwar bleiben die Fabeltiere als Thema, aber die passende Buchmalerei muss Oliver Teufer überlassen bleiben, weil er der Fachmann dafür ist, der Vortrag wird also auch verschoben! Aber wir haben uns entschlossen, Ihnen an diesen Abend das vergnügliche Konzert vom Duo MülleRReuter zu präsentieren, das eigentlich zur Apokalypse-Ausstellung in Limburg geplant war, dann aber dem vorzeitigen Aus durch die Dom-Baustelle zum Opfer fiel.
Leider kommen die Schlangen, Lindwürmer und Tatzelwürmer in den Überlieferungen - gelinde gesagt - nicht sehr gut weg. Schon im Paradies soll eine Schlange für Ärger gesorgt haben, die Midgartschlange der germanischen Mythologie benagt die Wurzeln der Weltenesche Yggdrasil und der griechische Held Herkules hat der lernäischen Schlange, der Hydra, alle sieben Köpfe nacheinander abgehauen.
Auch den Drachen geht und ging es nicht viel besser: Leider muss der Drache in den alten Sagen fast immer in die Rolle des Opfers spielen: Siegfried, der Held der Nibelungensage, hat den alten weisen Drachen Fafnir gemeuchelt und sich durch das Bad in dessen Blut - fast - unverwundbar gemacht, der heilige Georg hat ebenfalls einen erstochen und gegen eine lybische Prinzessin eingetauscht, der Apokalypsedrache, von dem die Offenbarung des Johannes berichtet, ist, wie man hört, für tausend Jahre in der Unterwelt angekettet.
Überhaupt gehörte es offenbar noch im Mittelalter zum guten Ton bei Rittern und/oder adligen Jünglingen, gelegentlich einen Drachen zu erlegen. Jedoch ist es uns gelungen, ein witziges Märchen zu finden, das zwar die klassische Rollen-Besetzung, Drache, schöne Jungfrau und Prinz hat, aber für den Drachen gut ausgeht. Ulkigerweise spielt dabei ein Mandelbienenstich die Hauptrolle! Die Geschichte wird das Konzert am 31. Januar fröhlich beschließen.
Der Eintritt ist frei – um Spende wird gebeten
Reservierungen gerne unter 02604/943277, 0170-2751868 oder gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de
- Drachen und Schlangen in der mittelalterlichen Buchmalerei -
Bilder-Vortrag von Oliver Teufer M.A.
Peregrini e.V. lädt ein zur 277. Obernhofer Vollmondnacht am Samstag, 31. Januar, um 19.00 Uhr im Haus Fumiko in Obernhof:
Manchmal ist ja, wie man so schön sagt "einfach der Wurm drin"!Nachdem Oliver Teufer nun auch noch erkrankt ist, hier unsere Alternative: Zwar bleiben die Fabeltiere als Thema, aber die passende Buchmalerei muss Oliver Teufer überlassen bleiben, weil er der Fachmann dafür ist, der Vortrag wird also auch verschoben! Aber wir haben uns entschlossen, Ihnen an diesen Abend das vergnügliche Konzert vom Duo MülleRReuter zu präsentieren, das eigentlich zur Apokalypse-Ausstellung in Limburg geplant war, dann aber dem vorzeitigen Aus durch die Dom-Baustelle zum Opfer fiel.
Leider kommen die Schlangen, Lindwürmer und Tatzelwürmer in den Überlieferungen - gelinde gesagt - nicht sehr gut weg. Schon im Paradies soll eine Schlange für Ärger gesorgt haben, die Midgartschlange der germanischen Mythologie benagt die Wurzeln der Weltenesche Yggdrasil und der griechische Held Herkules hat der lernäischen Schlange, der Hydra, alle sieben Köpfe nacheinander abgehauen.
Auch den Drachen geht und ging es nicht viel besser: Leider muss der Drache in den alten Sagen fast immer in die Rolle des Opfers spielen: Siegfried, der Held der Nibelungensage, hat den alten weisen Drachen Fafnir gemeuchelt und sich durch das Bad in dessen Blut - fast - unverwundbar gemacht, der heilige Georg hat ebenfalls einen erstochen und gegen eine lybische Prinzessin eingetauscht, der Apokalypsedrache, von dem die Offenbarung des Johannes berichtet, ist, wie man hört, für tausend Jahre in der Unterwelt angekettet.
Überhaupt gehörte es offenbar noch im Mittelalter zum guten Ton bei Rittern und/oder adligen Jünglingen, gelegentlich einen Drachen zu erlegen. Jedoch ist es uns gelungen, ein witziges Märchen zu finden, das zwar die klassische Rollen-Besetzung, Drache, schöne Jungfrau und Prinz hat, aber für den Drachen gut ausgeht. Ulkigerweise spielt dabei ein Mandelbienenstich die Hauptrolle! Die Geschichte wird das Konzert am 31. Januar fröhlich beschließen.
Der Eintritt ist frei – um Spende wird gebeten
Reservierungen gerne unter 02604/943277, 0170-2751868 oder gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de