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1. Bereich Information 1.5 bis 1.8

 

1.5  Ältere aktive Kraftfahrer

Die Zahl der Führerscheinbesitzer über 60 Jahre steigt ständig. Ca. die Hälfte von ihnen wird als Kraftfahrer aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Diese Entwicklung war Anlass für den Deutschen Verkehrssicherheitsrat, mit einem speziellen Programm eine ungebrochene und sichere Teilnahme am Straßenverkehr auch im höheren Alter zu ermöglichen. In vier Gesprächskreisen geht es unter anderem um Neues aus der Kfz-Technik, Recht im Straßen­verkehr und medizinisch-psychologische Aspekte der Verkehrsteilnahme.

Referent:       Friedhelm Oppenhäuser, Moderator des ADAC in Verbindung mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat

Dauer:    Vier Nachmittage je ca. 1 ½ -2 Stunden zu folgenden Themen:

1.    Überblick zu den einzelnen Themen und Diskussion

2.     Neues aus der Kfz-Technik: Fahrzeugausstattung und -zubehör

3.      Recht im Straßenverkehr: Neuerungen und ihre Bedeutung

4.        Der Mensch im System Straßenverkehr:

Medizinisch-psychologische Aspekte der Verkehrsteilnahme  

(Einzelveranstaltungen sind auch möglich!)

Kosten:          keine

Sonstiges:     Maximal 15 Teilnehmer

Kontakt:         Friedhelm Oppenhäuser, Polizeioberkommissar,

Hauptstraße 14,  56357 Nochern,

Telefon: 06771/7591

E-Mail: friedhelm@oppi4u.de

1.6  Betreuung nach dem Betreuungsgesetz

Es geht um all diejenigen Menschen, ob jung ob alt, die Beistand benötigen, weil sie ihre Angelegenheiten im rechtlichen Sinne - ganz oder teilweise - nicht mehr selbst wahrnehmen können. Der Grund hierfür kann in einer psychischen Erkrankung, einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung liegen, so dass diese Menschen einen Betreuer benötigen, der durch das Amtsgericht bestellt wird. Betreuung heißt nicht Pflege oder Haushaltsführung für einen anderen, sondern ihn bei den alltäglichen Dingen des Lebens zu vertreten und zu unterstützen, mit denen er alleine nicht mehr zurecht kommt.

 

Ein solches Schicksal kann schon morgen dem, der heute noch gesund ist, begegnen!

 

Da Betreuertätigkeit nicht immer eine Frage des Alters ist, richtet sich der Vortrag im besonderen an die "jungen Alten", also Menschen, die sich nach bewegtem Arbeitsleben im Übergang zum Ruhestand befinden und im Rahmen eines Ehrenamts Hilfsbedürftigen ihre Erfahrung, ihre Fürsprache und ihren Beistand zuteil werden lassen möchten.

 

 

1.7  Grundzüge des Betreuungsrechts

Am 01.01.1992 ist das neue Betreuungsgesetz in Kraft getreten und hat Vormundschaft und Pflegschaft für Volljährige durch die persönliche Betreuung ersetzt.

Gesetzlichen Betreuern, die in Wahrnehmung ihrer Aufgaben in Kontakt mit dem Betreu­ungsgesetz kommen, sollen die Grundzüge des Betreuungsrechts vermittelt werden. Infor­miert wird zum Beispiel über die Voraussetzungen einer Betreuung, die Rechte und Pflich­ten eines Betreuers, Verfahrensfragen und vieles mehr.

Zielgruppen des Vortrags sind gesetzliche Betreuer, die diese Aufgabe ehrenamtlich wahr­nehmen, Angehörige als Betreuer und alle an der Betreuungsarbeit Interessierten.

1.8      Vorsorgeverfügungen

Vielen Menschen ist es wichtig Vorsorge zu treffen, für den Fall, dass sie ihre Angelegen­heiten, beispielsweise in Vermögensfragen, nicht mehr oder nur noch teilweise treffen können, z. B. durch einen Unfall oder Krankheit.

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung oder Betreuungsverfügung stellen eine Möglichkeit dar, über die wir im Vortrag informieren. Fragen über Form und Inhalt werden geklärt und Formulieungshilfen angeboten.

Als Referenten für die Vorträge 1.6-1.8 stehen zur Verfügung:

Natalia Kutscher-Ploch, Betreuungsverein Nassauer Land

Alexanderstr. 2, 56130 Bad Ems

02603/9317171

Email: Betreuungsverein-Nassauer-Land@t-online.de

Heike Hartmann, Ekaterina Kirsch

Betreuungsverein der AWO Rhein-Lahn

Heinrich-Schlusnus-Str.1, 56338 Braubach

Telefon: 02627/9729816, E-Mail: betreuungsverein@awo-rhein-lahn.de

Maria Francina Hamlischer, Betreuungsverein des DRK-Kreisverbandes Rhein-Lahn,

Auf der Pütz 6, 56130 Bad Ems,

Telefon und Fax 02603/3910,

E-Mail: DRK-Btv-Rhein-Lahn@online.de

Dauer der Vorträge: Je ca. 1 Stunde

Kosten:  Keine

Sonstiges: Geeignete Räumlichkeiten

Für unsere Vorträge nutzen wir Power-Point-Präsentationen, den Beamer und den Laptop stellen wir aber es wäre schön, wenn eine weiße Wand oder eine Leinwand vorhanden wären. Es besteht allerdings notfalls auch die Möglichkeit, dass wir eine Leinwand mitbringen.

 
 

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