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Kurzbeschreibung
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Viele Menschen melden sich beim Seniorenbüro und
erklären sich bereit, anderen zu helfen. Die
Fülle der angebotenen Hilfen überrascht.
Betreuung älterer Menschen, Besuche bei Älteren
und Kranken,
Einkaufsservice, Arztbegleitung,
Unterstützung beim Spazierengehen, zur Verfügung
stellen der eigenen Wohnung für Spiele und
Kaffeetrinken, Mitarbeit in einem Handwerkerdienst, Hilfe
beim Ausfüllen von Anträgen und bei
Behördengängen, Lesungen, Organisation und
Mitarbeit bei Veranstaltungen aller Art u. v. m. werden
genannt. Einiger solcher
Angebote können über die Ehrenamtsbörse
durch Vermittlung an andere Institutionen befriedigt
werden (z.B. das Angebot der Betreuung durch Vermittlung
an einen Betreuungsverein, das Angebot des Besuchens durch
Vermittlung an die "Grünen Damen" oder an
einen kirchlichen Besuchskreis). Andere Hilfsangebote
würden aber schlicht und einfach
"verpuffen".
Aus dieser Situation heraus entstand die Idee, einen
"Seniorenhilfsdienst" (Nette Nachbarn = Nena)
für Bedürftige (somit wird professionellen
Unternehmen wie "Hausmeisterservice",
"Heinzelmanndienst" etc. keine Konkurrenz
gemacht) zu gründen. Bei ehrenamtlichen
Ansprechpartnern laufen Angebot und Nachfrage zusammen.
Von dort werden auch die Einsätze gestartet.
Der Name NeNa wurde vom Seniorenbüro Alfeld
übernommen. |
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Zielgruppe
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Einerseits aktive jüngere und ältere Menschen,
die etwas für sich und andere tun wollen.
Andererseits Hilfebedürftige.
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Gebiet
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Rhein-Lahn-Kreis
in verschiedene Regionen
unterteilt. |
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Kooperationspartner
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Pflegestützpunkte
der
Verbandsgemeinden Bad-Ems und Nassau, Nastätten und
Loreley und Diez, Hahnstätten und Katzenelnbogen,
sowie die Stadt Lahnstein und Verbandsgemeinde Braubach
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Beginn
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Pilotprojekt in der Verbandsgemeinde Loreley startete im
Februar 1997.
NeNa Nastätten im Oktober 1998, in den
Verbandsgemeinden Diez/Hahnstätten im Frühjahr
1999, in den Verbandsgemeinden Bad Ems/Nassau im Mai 2000,
Verbandsgemeinde Braubach/Ortsgemeinde Filsen seit 2005,
Stadt Lahnstein seit 2007. |
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Presse |
Jubiläum 10 Jahre Nette Nachbarn Bad Ems-Nassau!

Zum Vergrößern bitte anklicken! |
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Auszeichnung |

Innovationspreis für Freiwilligenagenturen 2005 Engagiert
für Familien für das Projekt "Nette Nachbarn" verliehen
durch den Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz
Kurt Beck. |
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Projektstand
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„Nette Nachbarn“ bildeten sich fort
„Nette Nachbarn“ – die „NeNa’s“ – gibt es
mittlerweile praktisch flächendeckend im gesamten
Rhein-Lahn-Kreis. Diese über das Seniorenbüro „Die Brücke“
des Rhein-Lahn-Kreises ins Leben gerufenen organisierten
Nachbarschaftshilfen
treffen
sich in der Regel monatlich in ihren jeweiligen Regionen zum
Austausch und werden fachlich von den Pflegestützpunkten
begleitet."
Zur Begleitung ihrer Tätigkeit gehören auch
jährliche Fortbildungen. Eine solche Einheit absolvierten
die NeNa’s kürzlich im Hainauer „Lernhaus Schlopenhof“.

Der Vormittag stand im Zeichen der
„Ersten Hilfe“. Robert und Bianka Lang vom Deutschen Roten
Kreuz informierten gezielt im Hinblick auf die meist älteren
und behinderten Menschen, die von den „NeNa’s“ betreut
werden. So stand etwa das Erkennen von Anzeichen eines
Herzinfarktes, eines Schlaganfalls oder einer Unterzuckerung
bei Diabetes im Vordergrund der Lerneinheiten, während die
sonst üblichen Schwerpunkte wie die Verletzung von
Unfallopfern nur eine Nebenrolle spielte. Die aktuell
europaweit gültigen Vorgehensweisen beim Einrichten der
stabilen Seitenlage oder bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung
gehörten selbstverständlich dazu und konnten auch praktisch
geübt werden.
Für die Mittagspause hatte Liese-Lore
Lang von den Landfrauen aus Himmighofen ein leckeres Menü
vorbereitet, das großen Anklang fand.
Die Nachmittagseinheit gestaltete David
Brenner mit einer interessanten Einführung in die
Klangschalen-Entspannung. Zahlreiche große und kleine dieser
meist aus Nepal stammenden Schalen durften die
Fortbildungsteilnehmerinnen und –teilne hmer
auch ausprobieren. Diese Schalen werden an verschiedenen
Stellen auf oder neben dem Körper platziert und angeschlagen
nachdem in einem längeren Auswahlprocedere die geeigneten
Schalen ausgewählt wurden. Die Vibrationen und Klänge
erleben die meisten Menschen als wohltuend und entspannend.
Schnell wurde deutlich, dass nicht jeder die gleichen Klänge
auch gleich angenehm erlebt – durchaus können auch
Vibrationen als unangenehm wahrgenommen werden so dass dann
für diesen Menschen andere Schalen ausgewählt werden müssen.
Uschi Rustler bat alle Anwesenden
darum, Wünsche und Anregungen für die Fortbildung des Jahres
2010 zu sammeln und frühzeitig an sie weiterzugeben, damit
auch dann wieder interessante und attraktive Referenten
gewonnen werden können.
Nette Nachbarn taten sich selbst etwas Gutes
Einmal im Jahr treffen sich
alle „NeNa’s“ – die „Netten Nachbarn“ des Rhein-Lahn-Kreises
– zu einem gemeinsamen Fortbildungstag. Diese Kreise
ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, die auf Initiative
des Seniorenbüros „Die Brücke“ entstanden und durch
Pflegestützpunkte fachlich
begleitet werden, bestehen mittlerweile flächendeckend im
gesamten Kreisgebiet.
Über 30 ehrenamtlich Aktive waren der Einladung zur
diesjährigen Fortbildung in den Hainauer „Schlopenhof“
gefolgt, um „sich selbst etwas Gutes“ zu tun. Uschi Rustler
vom Seniorenbüro führte in ihrer Begrüßung aus, dass
Menschen, die selbst für Andere so viel Gutes tun, auch sich
selbst einmal etwas Gutes tun müssten um die nötige Energie
und Kraft für ihre wichtigen Aufgaben zu erhalten.
Gleichzeitig sollte der Tag auch Gelegenheit bieten,
Anregungen für die Besuche bei den meist älteren Menschen zu
bekommen.

Dass man sich auch mit der Ernährung etwas Gutes tun kann,
belegte eindrucksvoll das Mittagessen, das Heidrun Jacobi
von den Landfrauen in Gemmerich zubereitet hatte: Nicht nur
die Nahrungsmittel an sich, sondern auch die Art der
Zubereitung und wie sie dargeboten wurden, hatte sehr viel
mit Wohlbefinden und Gesundheit zu tun.
Nachmittags führte Annemarie Ruhm (Nastätten) in die Welt
der Farben ein. Farben können einmal „Spiegel der Seele“
sein und die Auswahl von Farben – etwa bei der Kleidung oder
Raumgestaltung – kann vieles über einen Menschen aussagen.
Zugleich können Farben auch Stimmungen beeinflussen und
Energie freisetzen, die für die Arbeit mit anderen Menschen
wichtig ist. Mit einer gegenseitigen Handmassage, die auch
etwa bei den Besuchen angewendet werden könnte, konnten alle
schließlich auch ganz praktisch üben, Gutes zu tun, aber
auch selbst zu erleben.
"Nette
Nachbarn“ besuchten das Mehrgenerationenhaus
Im Rahmen ihrer alljährlichen Fortbildung
waren die „Netten Nachbarn“ (NeNa’s) kürzlich im
Mehrgenerationenhaus für den Rhein-Lahn-Kreis – dem
Kulturhaus KREML in Hahnstätten-Zollhaus – zu Gast. Am
Vormittag referierte Edith Sauerbier, in ihrem Ursprung
katholische Theologin und Bildungsreferentin, über
„gewaltfreie Kommunikation“ oder – wie sie es auch nannte -
die „Sprache des Herzens“. Mit den zahlreich erschienenen „NeNa’s“
ging sie der Kernfrage „Willst Du Recht haben oder glücklich
sein?“ nach. Als zentralen Bestandteil dieser Form der
Kommunikation bezeichnete sie die Reflektion des eigenen
Verhaltens. Um einfühlsam und aufrichtig miteinander in
Kontakt zu treten, seien ein aufmerksames Aufnehmen von
Botschaften und die Überprüfung dessen, was diese
Botschaften im Empfänger auslösen, die Dreh- und
Angelpunkte. „Der menschliche Kontakt hat grundsätzlich
einen heilsamen Effekt“, vermittelte sie den ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern. „Das macht die Bedeutung Ihrer
Arbeit aus, in der Sie den Menschen Ihren Kontakt – Ihre
Zeit und Ihr Dasein – widmen!“
Nachmittags führte Silke Löhr durch die
Einrichtung und berichtete ausführlich über die Arbeit und
Pläne des Projektes „Mehrgenerationenhaus“. Als
Modelleinrichtung sollen von hier aus Impulse für den
gesamten Rhein-Lahn-Kreis gegeben werden. Ein aktuelles
Angebot ist der Mittagstisch, der es etwa berufstätigen
Alleinerziehenden ermöglichen soll, mit den Kindern eine
warme Mahlzeit einzunehmen ohne den Zeitdruck, zu Hause noch
etwas richten zu müssen. Am Ende stand der Kurzfilm
„Großvater“ nach dem Märchen der Gebrüder Grimm, der die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer sichtbar betroffen machte.
Uschi Rustler vom Seniorenbüro „Die Brücke“ bedankte sich am
Ende symbolisch mit Blumensträußen bei den regionalen
Kontaktpersonen für die wichtige Arbeit, die die „Netten
Nachbarn“ überall im Kreisgebiet freiwillig leisten.
Wer sich für eine Mitarbeit bei den „NeNa’s“
interessiert sollte sich mit den regionalen
Ansprechpartnerinnen und –partnern oder mit dem Seniorenbüro
„Die Brücke“ des Rhein-Lahn-Kreises, Tel.: 02603/972-336, in
Verbindung setzen. |
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Ansprechpartner
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Verbandsgemeinde Braubach/ Ortsgemeinde Filsen mit
eigener Website:
www.nena-filsen.de

Verbandsgemeinde Loreley
Christa Klamp vom
Pflegestützpunkt in Nastätten
Telefon: 06772/939614, FAX: 06772/939633,
E.-Mail:
beko@diakoniestation-loreley-nastaetten.de
Josef Schmidt, Rhein-Höhen-Weg 2, 56346 Prath,
Telefon:06771/1251
E-Mail:
josefschmidtprath@t-online.de
Gruppenreffen: Jeden zweiten Donnerstag im Monat, 14.00
Uhr, in den Räumen der Verbandsgemeindeverwaltung
Loreley in St. Goarshausen.
Verbandsgemeinde Nastätten
Ursula Priester Tel. :06772/1807
Darüber hinaus können Sie auch mit Christa Klamp
vom Pflegestützpunkt in Nastätten Kontakt aufnehmen.
Telefon: 06772/939614, FAX: 06772/939633,
E.-Mail:
beko@diakoniestation-loreley-nastaetten.de
Gruppentreffen: Jeden zweiten Dienstag im Monat
(außer in den Ferien), 15.00 Uhr, in der
Sozialstation Nastätten.
Diez und Hahnstätten
Ilse Hölzer, Niederneisen, 06432/1204 und Gabriele
Schönweitz vom Pflegestützpunkt in Diez, 06432/919813,
FAX: 06432/919888, E.-Mail:
beko@dekanat-diez.de
Gruppentreffen: Jeden ersten Montag im Monat, 14.00 Uhr,
in der Sozialstation in Diez.
Verbandsgemeinde Nassau
Gertrud Zaruba 2604/8626 und Jürgen Liebermann,
02604/5904


Verbandsgemeinde Bad Ems
Ansprechpartnerinnen: Frau Cremerius,
Tel.: 02603-4770 und
Frau Seitner, Tel.:02603-4341
Darüber hinaus können Sie auch mit Stefan Hauser vom
Pflegestützpunkt Kontakt aufnehmen.
02603/5750, FAX: 02603/5068017,
E.-Mail:
pflegestuetzpunkt-bad-ems@ekhn-net.de
Internet:
www.rhein-lahn-info.de/pflegestuetzpunkte
Gruppentreffen: Jeden ersten Dienstag im Monat, 14.00 Uhr,
im Wechsel in der Sozialstation Bad Ems und der
AWO-Begegnungsstätte "Kaffeekanne" in
Nassau.
Ein Mal im Jahr (Herbst) treffen sich alle
Nachbarschaftshilfegruppen zu einer gemeinsamen
Fortbildungsmaßnahme kombiniert mit einem
Erfahrungsaustausch. Hierzu wird auch die Gruppe
"Hallo Nachbarn" aus Lahnstein eingeladen.
Themen der Fortbildungsmaßnahmen der letzten Jahre:
"Betreuungsverfügung und
Vorsorgevollmacht" mit Wolfgang Klemmer vom
AWO-Betreuungsverein in Nassau.
"Erste-Hilfe-Training" beim Deutschen Roten
Kreuz in Bad Ems.
"Demenz - Verwirrendes Verhalten verstehen
praktische Hilfen für den Umgang mit dementiell
erkrankten Menschen."
Referentin: Gabriele Schönweitz von der Beratungs-
und Koordinierungsstelle bei der Sozialstation in Diez.
"Sucht im Alter" - Alkohol- und
Medikamentenabhängigkeit.
Referentin: Iris Buchmann vom Diakonischen Werk in Bad
Ems. |
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Sonstiges |
Die Mitglieder der NeNa-Gruppe Bad Ems/Nassau besuchen
regelmäßig Bewohner von Seniorenpflegheimen,
einem Krankenhaus sowie einer Reha-Klinik in der Umgebung.
Im Seniorenpflegheim Hohe-Lay in Nassau werden einmal in
der Woche an den Rollstuhl gefesselte Heimbewohner im dort
angrenzenden Park spazieren gefahren.
Im Juni 2001 erhielt diese Gruppe den Gesundheitspreis
2001 der AOK und im Dezember 2003 wurde sie von Herrn
Landrat Kern für die jahrelang geleistete
ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet.
Alle Nette Nachbarn haben über das Seniorenbüro
ein "Erste-Hilfe-Set" erhalten. Am 29. Juli 2004
wurde das Projekt in der Südwest 3-Sendung "Rat
und Tat" vorgestellt.
Erstmalig organisierten die "Netten Nachbarn"
aus Bad Ems/Nassau am 24.12.2003 ein
"Heiligabend-Treff" für ältere allein
stehende Menschen im Rhein-Lahn-Kreis in der
AWO-Begegnungsstätte "Kaffeekanne" in
Nassau.
Die NeNas suchen noch Mitarbeiter. Möchten Sie in
Ihrer Gemeinde als NeNa tätig werden oder wünschen Sie
nähere
Informationen,
sprechen Sie mit
dem Seniorenbüro
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